K O L P I N G - M U S I K T H E A T E R Schwäbisch Gmünd

C r e a t i v t e a m

Michael Schaumann (Regisseur) wurde in Schwäbisch Gmünd geboren. Schon in früher Jugend zog es ihn unter dem Schauspieler und Regisseur Alfred Peter Wolf auf „die Bretter, die die Welt bedeuten“. Als Charakterdarsteller hat Michael Schaumann in zahlreichen Inszenierungen mitgewirkt - vom Boulevardklassiker bis hin zur Tragödie.

Seine Gesangsstimme entwickelte Michael Schaumann bei Joanna Limanska (Nürnberg) und Hermann Durner (Neresheim). Michael Schaumann kombiniert das Schauspiel mit seiner Tenorstimme als Solist in Opern-, Operetten- und Musicalaufführungen, wie beispielsweise im Singspiel „Im Weißen Rössl“ (Zahlkellner Leopold), in „Die Lustige Witwe“ (Camille de Rosillon) oder als „Moonface Martin“ in Cole Porters Musical „Anything Goes“.

 

Auch kirchenmusikalische Engagements und Konzerte - sowohl im klassischen Fach als auch im Bereich der Unterhaltungsmusik - zählen zu seinem künstlerischen Wirken. Als Sänger und Euphoniumbläser war Michael Schaumann von 1994 bis 2005 Mitglied des Swing-Ensembles „al dente - Musik mit Biss“.

Seit 2005 führt Michael Schaumann Regie bei den Produktionen des Kolping-Musiktheaters Schwäbisch Gmünd. Er inszenierte die Operette „Die Fledermaus“ (2005) sowie die Musicals „Annie Get Your Gun“ (2006) und „Anything Goes“ (2007).

Markus Wamsler (musikalische Gesamt-leitung) wurde 1999 als Vertretung von Hartmut Bohlinger die musikalische Verantwortung des Musicals ‘Anatevka’ mit dem Kolping-Musiktheater übertragen, welches das Publikum in sechs Aufführungen begeistert feierte.

Er erhielt nach seiner frühmusikalischen Erziehung mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht und trat dem Schwäbisch Gmünder St. Michael Chorknaben bei. Ab 1977 wurde er vom Gmünder Konzertpianisten Karl-Heinz Isele unterrichtet und verschrieb sich seit 1983 dem Oboespiel, wurde Preisträger bei „Jugend musiziert“, langjähriges Mitglied im Jugendblasorchester Baden-Württemberg und ist seit 1990 bis heute erster Oboist der Philharmonie Schwäbisch Gmünd. Diverse Konzertreisen führten ihn durch Europa, Kanada und Amerika. 1995 beendete er sein Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. W. Schnell (Oboe), M.  Jung (Gesang), sowie Prof. D Kurz (Chor-) und Prof. H. Wolf (Orchesterleitung) mit Diplom.

 

Als Chorleiter des Kirchenchores St. Stephanus, Wasseralfingen, den er 1992 übernommen hatte, machte er sich mit der Leitung diverser Konzerte sowie den Oratorien „Der Messias“, „Die Schöpfung“ und Bachs „Weihnachtsoratorium“ auch als Dirigent immer mehr einen Namen. Seit 1999 leitet er den Liederkranz Bettringen, wohl einem der renommiertesten und traditionsreichsten Laienchöre des Landkreises. Seitdem wurde ein neuer musikalischer Weg eingeschlagen, um neben kirchlicher und volkstümlicher Musik auch im Bereich von Gospels, Spirituals und populärer Musik Zuhörer begeistern zu können. Neben einem kirchenmusikalischen Weihnachtskonzert (2000) und der viel beachteten Aufführung von Suppe’s „Requiem“ (2004) wurden im Dezember 2002 mit der Aufführung von *Christmas time – a spezial time* vor über 1100 Zuhörern mit dem Gospelsänger Keith Tynes (USA) neue Maßstäbe gesetzt. Beim Unterhaltungskonzert „Sing’s noch mal“ (2005) präsentierte sein Chor einem begeisterten Publikum Melodien von Silcher bis zu bekannten ABBA- und Beatles-Songs. Beim Neujahrsempfang 2003 der Stadt Schwäbisch Gmünd wurden unter seiner Leitung Opernchöre aus Wagners ‚Tannhäuser’ aufgeführt, die dann auch bei einer Konzertreise einige Monate später in der Partnerstadt Faenza/ Italien erfolgreich dargeboten wurden. Seit 2006 organisiert und leitet Markus Wamsler die „MedtronicNight of music and more...“ in Mannheim. Gemeinsam mit international tätigen Solisten gestaltete der Liederkranz Bettringen 2006 Haydn’s „Schöpfung“ so erfolgreich, dass dasselbe Werk im Sommer 2007 in Teplice/ Tschechien im Rahmen des Beethoven Festivals mit der Nordböhmische Philharmonie unter seiner Leitung aufgeführt wurde.

Schon seit Mitte der 90er Jahre arbeitet Markus Wamsler, der hauptberuflich in einem medizinischen Beruf tätig ist, erfolgreich in verschiedensten Projekten auch mit Marcus Englert, dem  ständigem Leiter des Kolping Musiktheaters zusammen - so auch beim Crossover-Projekt „Classic meets Pop“ 2004 mit den „Young-Strings Baden-Württemberg“ und der  Craig-Thatcher-Band aus den USA.

Um so mehr freut es ihn, die musikalische Gesamtleitung des Musicals „Kiss me Kate“ in Vertretung seines Freundes  in diesem Jahr zu übernehmen.

Marcus Englert (Leiter des Kolpingchors) studierte Klavier an der Musikhochschule in Stuttgart und am Konservatorium in St. Petersburg. Als Solist, sowie gefragter Klavierbegleiter und Kammermusiker, kann er bereits auf eine langjährige Karriere zurückblicken. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren sein Auftritt als solistischer Gast (Chopin-Klavierkonzert, Nr. 1, e-moll, Opus 11)
der Philharmonie Schwäbisch Gmünd oder die konzeptionelle und künstlerische Mitwirkung bei einem Crossover-Projekt mit der Craig-Thatcher-Band (USA) und den „Young Strings“ unter der Leitung von Markus Wamsler (2004).
 

Musikalische Neugier ließ ihn schon in frühen Jahren über den Tellerrand des rein klassischen Musikbetriebs hinausblicken. Mit der Band TINFISH, für die er fast ausschließlich alle Songs selbst komponierte und textete, erhielt er überregional Anerkennung. Zahlreiche Live-Auftritte, Aufzeichnungen für Funk und Fernsehen sowie ein Vertrag beim Stuttgarter Label „Banana-Records“ belegen die Resonanz der Band.

 

In den vergangenen Jahren arbeitete er ebenso intensiv an eigenen Liedern in deutscher Sprache, die erstmals im Rahmen der „Zwischentöne“ am 23.9.06 zu hören sein werden.

Seine Ausbildung in Chor- und Orchesterleitung erhielt Marcus Englert an der Musikhochschule in Stuttgart. Er war als musikalischer Leiter bei zahlreichen Produktionen tätig, so unter anderem am Theater der Stadt Aalen und am Staatstheater Stuttgart.
Mit den Belangen und Besonderheiten der „Chorszene“ Schwäbisch Gmünd ist er bestens vertraut. Zahlreiche Chöre der Region nahmen und nehmen seine Dienste als kreativer und zuverlässiger Klavierbegleiter und Mentor in Anspruch.

Seit Juni 2006 ist er als Nachfolger von Hartmut Bohlinger neuer Dirigent des Kolping-Chores, sowie musikalischer Leiter des Kolping-Musiktheaters.

Ulrike Schwebel (organisatorische Leiterin) ist selbst Chorsängerin und hat bereits zahlreiche Kolping Operetten und Musicals im Bühnenchor mitgesungen. Auch kennt man sie von Auftritten mit der klassischen Gitarre als Gitarrenduo Ulrike Schwebel und Heike Brand.
Die gelernte Bankkauffrau bringt viele Erfahrungen und beste persönliche und fachliche Voraussetzungen für ihre Arbeit im Kolping-Musiktheater mit. Organisieren, Planen, Koordinieren: Nicht nur aufgrund der musikalischen Qualitäten bereichert sie das Team des Kolping-Musiktheaters perfekt.
 




Vera Braun (Choreografie) ist diplomierte Tanzpädagogin mit eigenem Studio in Schwäbisch Gmünd seit nun mehr 20 Jahren. „Anything Goes“ ist mittlerweile die 16. Produktion als Choreografin mit dem Kolping-Musiktheater. Mit ihrem Showteam ist sie regional und auch überregional bekannt. Das Studio Vera Braun ist die perfekte Wahl für Tänzer und Fitnessbegeisterte jeden Alters. Vom Musicaldarsteller über den erwachsenen Anfänger bis hin zum Kind. Alle genießen eine einzigartige Tanzerfahrung in ihrem Studio. www.studioverabraun.de
 


Reiner Schmid (Bühnenbild), geboren 1964 in Schwäbisch Gmünd, machte eine Ausbildung im elterlichen Handwerksbetrieb in Lindach und begann im Alter von 22 Jahren als freiberuflicher Gestalter und Bildhauer. Seit der ersten Teilnahme 1989 an einem großen kulturellen Projekt: „von Kopenhagen über Warschau nach Moskau“ sind von Reiner Schmid regelmäßig Ausstellungen und Aktionen zum Themenbereich Sesshaftigkeit und Reisen zu sehen:
„Odyssee/rasender Stillstand und Enzyklopädie des Reisens“. Eine Kurzauswahl der Stationen: Tanzania Projekt (1993/94), Symposion Kirchberg (1995), Symposion Gorleben (1996), Wanderausstellung Genua (1998), Ausstellung in Herrenberg (1999), Ausstellung in Adelberg (2000), Ausstellungen in Heilbronn und Schaffhausen(2003), Aktion in Ellwangen und Ausstellung in Schwäbisch Gmünd in der Galerie des Schwäbisch Gmünder Kunstvereins (2004). Jetzt reist Reiner Schmid erstmals an Bord der „Mangold-Lines“, als Teil der Kolping-Theatermannschaft mit dem Musical „Anything Goes“.
 





Veronika Kahle (Kostüme) - seit 1985 Inhaberin und Leiterin des Ulmer Kostümhauses in Ulm ist Bachelor of Art eines Studiums der Kunstgeschichte und Kostümgeschichte. Sie wird unterstützt von einem Team, bestehend aus einer Meisterin für Mode und Schnitt, einer Designerin für Mode, zwei erfahrenen, versierten Schneiderinnen und einer Auszubildenden. Ihre „Werkstätte für Theaterkunst“ ist in der lokalen
Region, aber auch bei zahlreichen weiter entfernt ansässigen Theatern, Veranstaltern, sowie Kostüm-Nutzern und Kostüm-Begeisterten bekannt.
www.ulmer-kostuemhaus.de
 


Merle Weiße (Kostümassistenz) ist gelernte Damenschneiderin, Gesellenprüfung 1986.
Erster Kontakt mit Kostümen bei der Freilicht Aufführung von Kiss me Kate im Jahr 1986 in Weikersheim bei der Jeunesses Musicales Deutschland. 1995 Beginn als Chorsängerin beim Kolping Musiktheater. 2006 Wechsel hinter die Bühne, damit jeder zur rechten Zeit das rechte
Kostüm an hat."
 


Daniela Rosenauer (Maske) ist Friseurin und Kosmetikerin. Seit 15 Jahren hat sie ein Kosmetikstudio in Heubach. Ebenso ist sie seit 1992 bei sämtlichen Kolping- Operetten und Musicals mit dabei. Angefangen mit der Fledermaus, der Bettelstudent, My Fair Lady, Annie Get Your Gun und Anything Goes, um nur einige zu nennen, sorgte sie und das Maskenteam immer für die perfekte Maske des gesamten Chores.

Jolanda Pellegrino (Frisuren/ Maske) ist Friseurmeisterin und seit11 Jahren mit ihrem Friseursalon „Jolanda Frisuren“ in Schwäbisch Gmünd selbständig. Sie war bereits beim Freilichttheater „Peter Parler“ für sämtliche Frisuren verantwortlich.
 

Doris Kuhnle (Requisiten) wirkte bei der letztjährigen Aufführung des Kolpingmusiktheaters „Anything goes“ zum ersten Mal als Gastsängerin im Bühnenchor und beim Bau des Bühnenbildes mit. Sie war fasziniert von der Theateratmosphäre und dem Zusammenwachsen der vielen verschiedenen Komponenten, die sich letztendlich in einem gelungenen Musikspektakel vereinten. Aus persönlichen Gründen entschied sie sich, in diesem Jahr ihre Präsenz hinter die Bühne zu verlagern und konnte für die Beschaffung der Requisiten gewonnen werden.